Grün glücklicher: Zimmerpflanzen in der kalten Jahreszeit

Zwei Accessoires mit einer Klappe: Eine Lampe mit integriertem Blumentopf bringt beson-ders wohlige Wärme in den Flur oder über den Wohnzimmertisch.

 

Pflanzen sorgen für einen entspannten Winter.

Nebel hängt tief zwischen den Häusern. Seit Tagen sprüht Nieselregen. Um 17 Uhr ist es schon wieder dunkel. Diese Jahreszeit kann ganz schön aufs Gemüt gehen. Dagegen können ausführliche Spaziergänge bei Tageslicht helfen. Und: Pflanzen.

Kontakt zur Natur tut einfach gut

Menschen, die in der Nähe von großen Grünflächen leben, sind glücklicher. Darauf deuten die Ergebnisse eine Studie der University of Exeter hin. Wir haben nicht alle das Privileg, so grün zu wohnen. Zum Glück gibt es Zimmerpflanzen: Jedes noch so kleine Exemplar kann eine ganz schön große Wirkung haben. Und die ist nicht nur ästhetischer Natur.

Verschiedene Studien legen nahe, dass Zimmerpflanzen entspannend und stressreduzierend wirken können (Quelle). Hatten Sie schon mal eine Pflanze auf Ihrem Schreibtisch stehen? Hob das Ihre Stimmung? Das ist eine Wirkung, die in der kalten Jahreszeit besonders wichtig ist.

Der anhaltende Urban Jungle-Trend hat weitere Vorzüge: Sie verbessern das Raumklima. Während wir Menschen von Kohlendioxid in der Raumluft träge werden, brauchen es Pflanzen für die Fotosynthese. Aus CO2, Wasser und Lichtenergie produzieren sie Glucose und Sauerstoff. Letzteres geben sie an ihre Umwelt ab. Gut für uns!

Viele Zimmerpflanzen dienen zudem als Luftreiniger, die die Raumluft von Schadstoffen befreien. Außerdem optimieren sie die Luftfeuchtigkeit. Tschüss, trockene Heizungsluft.

Folgende Pflanzen gelten als Raumluft-Verbesserer:

  • Einblatt
  • Schwertfarn
  • Efeu
  • Bogenhanf

Pflanzenliebe im Winter

In der kalten Jahreszeit verbringen wir mehr Zeit zuhause. Da ergibt es Sinn, die Anzahl der Zimmerpflanzen zu erhöhen. Damit verbinden Sie zwei Welten:

  1. Das satte Grün bringt Wärme und Behaglichkeit in Ihre Zimmer. Selbst sterile Räume wie die Küche oder das Badezimmer wirken lebendig.
  2. Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima und können Ihre Stimmung heben.

Tipp: Gestalten Sie das wöchentliche Gießen als entspannendes Ritual. Sie könnten zum Beispiel jeden Freitagnachmittag mit der Gießkanne ins Wochenende starten. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für das Wässern und Pflegen Ihrer Pflanzen. Das ist Entschleunigung pur.

Dekoideen für Indoor-Pflanzen

Von der Ein-Zimmer-Mietwohnung bis zum großen Eigenheim: Pflanzen verschönern jeden Raum und machen Ihr Zuhause zu einem Zufluchtsort an kalten Herbsttagen.

  • In Gewächshäusern können Sie nicht nur Gemüse anbauen. Es gibt kleine Exemplare für die Fensterbank, die sich sowohl zum Anpflanzen von Kräutern als auch zur Inszenierung von Zimmerpflanzen eignen.
  • Frische Schnittblumen haben in der kalten Jahreszeit sehr lange Transportwege hinter sich. Wenn Ihnen Umweltfreundlichkeit und Saisonalität wichtig sind, gibt es eine Alternative: Gruppieren Sie kleine Topfpflanzen auf einem Tablett auf dem Esstisch. Das ist genauso dekorativ wie ein Blumenstrauß.
  • Beruhigendes Grün überall: Verteilen Sie Ihre Pflanzenfamilie nicht nur auf Fensterbänken und Kommoden. Stellen Sie große Pflanzen auf dem Boden, montieren Sie Wandblumentöpfe und hängen Sie Makramee Blumenampeln an die Decke. So viel Grün wirkt gleichzeitig lebendig und luftig.
  • Natürlicher Raumtrenner: Bepflanzen Sie ein frei stehendes Regal vollständig mit grünem Pflanzenglück. Das gibt weitläufigen Räumen viel Gemütlichkeit und reduziert den Raumschall.
  • Der Interieur-Trend 2019 sind Trockenblumen. Sie haben zwar keine Vorzüge in Sachen Raumluft, machen ästhetisch aber einiges her. Und: Sie brauchen keine Pflege und halten trotzdem monatelang.

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