Zeitlose Mode mit Bauchgefühl

Zeitlose Mode mit Bauchgefühl

Das junge Berliner Label Femkit der Designerin Cindy Schlobinsky macht Lust auf Frausein und setzt mit seinen handgefertigten Kleidern auf zeitlose, beständige Mode – mit großem Erfolg.

 

Bis ans andere Ende der Welt haben es die Brautkleider der Berlinerin Cindy Schlobinsky schon geschafft. Auch in Australien kommt das smarte Design von Femkit offensichtlich gut an. Ein junges Label, das 2011 gestartet ist und neben Brautmode vor allem auf feminine Kleider mit klaren Linien für jede Lebens- und Stimmungslage setzt. „Unser Ziel ist es, einzigartige Produkte herzustellen, die zweifelsohne mit den Kleidern der Laufstege in Paris und Mailand mithalten können, sich jedoch fernab vom dortigen Preisgefüge bewegen“, beschreibt Cindy Schlobinsky ihr Konzept. „Ich bin kein Modezar, sondern möchte ganz einfach meine Ideen in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit meinem großartigen Team umsetzen und sie in die Welt hinaustragen.“ Und das gelang ihr in atemberaubender Geschwindigkeit: Mehr als 200 Bestellungen kamen bereits in den ersten Wochen über den Online-Shop „Dawanda“ rein. Die Femkit-Gründerin brauchte Verstärkung und holte sich Vera Kloiber, ebenfalls eine gelernte Modedesignerin, als Mitinhaberin dazu.

 

Viele Schnitte der beiden erinnern an die 1950er-Jahre, versprühen einen Hauch von Nostalgie und wirken dennoch absolut zeitgemäß, ohne dabei einem kurzlebigen Trend zu folgen. „Ich war selbst auf der Suche nach Kleidern, die man auch zehn Jahre lang tragen kann und nicht nur ein Jahr, weil sie dann wieder out sind“, erzählt Cindy Schlobinsky. Sie suchte vergebens – und fand ihre Nische.

 

„Unsere Kleider setzen auch ein Zeichen für faire Arbeitsbedingungen, ohne Ausbeutung und Hierarchien“, sagt die Femkit-Gründerin. Schließlich sind alle Produkte handgefertigt – und das in Deutschland. „Was Femkit einzigartig macht, ist das Auge für das Wesentliche: exklusives Design zum erschwinglichen Preis“, betont Schlobinsky. „Ein Kleid muss auf Anhieb sitzen“, ist sie überzeugt. „Eine Femkit-Kundin sagt bereits nach dem ersten Anprobieren aus dem Bauch heraus: Das ist mein Kleid! Andernfalls ist es nicht das richtige. Wir schaffen Kleider, die kleiden und nicht verkleiden.“ Auch prominente Gesichter wie die Schauspielerinnen Judith Holofernes, Enie van de Meiklokjes oder Ramona Dempsey haben den Femkit-Look bereits für sich entdeckt.

 

Im Sommer eröffneten Cindy Schlobinsky und Vera Kloiber ihren eigenen Store. „Modekonstrukt“ heißt ihr Geschäft an der Berliner Eberswalder Straße. Gemeinsam gestaltet mit Elke Wulf, die mit ihrem Unternehmen Natur am Bau auf ökologische Baustoffe setzt. Die Wände wurden mit der Lehmfarbe „Taupe“ (Volvox) gestrichen; ein sehr edler Ton, durch den die weiße Brautmode noch besser zur Geltung kommt. Diverse Hochzeitsfotos in schwarz-weiß, ein gemütliches Sofa aus Omas Zeiten und Kleiderstangen, die aus alten Auto-Schrottteilen gefertigt wurden, geben dem Store einen ganz besonderen Look.

Wer Lust hat, gleich zu shoppen: www.femkit.de

 

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