Trend 2014: Wohnen wird bunter

Trend 2014: Wohnen wird bunter

Weiß als Möbelfarbe hat seinen Zenit hinter sich, als Wandfarbe ohnehin. Nach monochromen Jahren dürfen jetzt auch Polster- und Kastenmöbel wieder farbige Akzente setzen. Wir zeigen die interessantesten.

Es ist noch gar nicht lange her, da galt einfarbig als das Nonplusultra des Wohnens. Weiße Wände, Schränke mit weißen Lackfronten, Polstermöbel in Beige oder allenfalls dezentem Grau. Solche Interieurs sind zweifellos schick, aber auf Dauer ein bisschen – eintönig? So war es eine Frage der Zeit, bis Farbe in die Einrichtung zurückkehren würde. Ihr Comeback breitete sich zunächst auf Wänden aus, die sich schon in den letzten Jahren öfter mal in sanftem Grün, Gelb oder sogar Lila präsentieren durften.

 

Nun aber sind auch bei den Möbeln die blassen Jahre vorbei. Auf der internationalen Einrichtungsmesse IMM Cologne im Januar ging es so bunt zu wie schon lange nicht mehr. Besonders Polstermöbel bekennen dieses Jahr Farbe. Kaum eine aktuelle Kollektion führender Hersteller kommt ohne ein blaues Sofa aus – das absolute Trendmöbel! Aber auch Kastenmöbel wie Schränke, Anrichten, Kommoden zeigen wieder farbige Fronten.

 

Allerdings kracht es nur selten so richtig laut, Und wenn, dann nur bei ausgefallenen Einzelstücken wie der vom niederländischen Künstler Jean-Paul Marsman gestalteten Chaiselongue „Kikko“ von Leolux, einer Hommage an die Popart. Mit Wohnhöhlen à la 1970er in Orange, Gelb und Braun müssen wir also vorerst nicht rechnen. Die neuen Möbelfarben sind meist hell, freundlich, optimistisch und elegant. Typische Vertreter sind ein pastelliges Petrol oder gedämpftes Grün. Selbst Orangetöne wirken dieses Jahr weniger schreiend, nehmen sich geradezu vornehm zurück. Überraschend auch die aktuellen Rosa-Töne in den Möbelkollektionen: kein knalliges Pink, sondern leicht verwaschenes Rosé liegt im Trend. Erstaunlich, wie frisch und zeitgemäß eine Farbe, die man sonst eher mit einem altmodischen Ballkleid verbinden würde, auf einem geradlinigen Sofa wirkt. So wird Wohnen bunter, lauschiger und weniger puristisch. Aber kein bisschen plüschig.

 

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