Smart Home: So wird Ihr Zuhause intelligent

Mit der Magenta SmartHome-App und der Plattform QIVICON lassen sich über 300 verschiedene Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander kombinieren und steuern.

Ein digital vernetztes Zuhause dient nicht nur der Bequemlichkeit, sondern kann auch helfen, Energie zu sparen und die Sicherheit zu erhöhen. Wie die smarte Technik funktioniert und was sie bringt.

So funktioniert’s!

Für ein Smart Home muss keiner mehr Kabel durch das ganze Haus oder die Wohnung ziehen. Denn die gängigsten Systeme arbeiten heute über Funk. Entsprechend schnell ist das Ganze selbst für Technikeinsteiger installiert. Das Herzstück eines Smart Homes ist eine Steuerzentrale, über die die unterschiedlichsten Geräte miteinander kommunizieren. Diese Basis wird mit dem WLAN-Router verbunden bzw. hat einen solchen bereits integriert. Die Zentrale steuert dann die einzelnen Komponenten wie Licht, Heizung, Rollladen oder Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik. Über smarte Funksteckdosen bzw. Zwischenstecker lassen sich auch Geräte, die noch nicht „smart“ sind, ins System einbinden.

Welcher Hersteller?

Es gibt geschlossene und offene Smart-Home-Systeme: Bei den geschlossenen lassen sich nur Geräte eines Anbieters oder weniger ausgewählter Hersteller einbinden, bei offenen ist die Auswahl an Vernetzungskomponenten herstellerunabhängig. Offene Systeme bieten also eine größere Produktvielfalt, aber nicht bei allen klappt die Kommunikation der Komponenten auch so stabil wie bei den geschlossenen Smart-Home-Systemen. Neben der Vielfalt an einzubindenden Geräten und Bereichen unterscheiden sich die Systeme auch in der Art der Steuerung, ob per App, via Funkschalter oder über einen Sprachassistenten. Informieren Sie sich vor der Entscheidung für eine Variante auch, ob sich Geräte, die Sie bereits besitzen, problemlos einbinden lassen.

Was bringt’s?

Mehr Komfort, mehr Sicherheit und weniger Energieverbrauch – das sind die drei großen Vorteile, die ein Smart Home bietet.

Mehr Komfort

In einem Smart Home kommunizieren die Geräte miteinander. Für den Bewohner ist das ganz schön bequem. Das Smart Home nimmt alltägliche Handgriffe ab, etwa indem die Waschmaschine eine Nachricht aufs Smartphone schickt, wenn die Wäsche fertig ist. Ein Smart Home kann auch einfach nur die Wohnqualität heben: So kann zum Beispiel der Ton des laufenden Fernsehers über smarte Lautsprecher auch im Bad übertragen werden, damit man während der Toilettenpause nichts vom laufenden Film oder der Sportübertragung verpasst. So richtig komfortabel wird das Smart Home, wenn man es über Sprachbefehle steuert. Dann reicht beispielsweise ein „Alexa, spiele meine Playlist“, damit die Lieblingsmusik ertönt, oder ein „Hey Siri, mache Kinoambiente im Wohnzimmer“, damit die Rollläden herunterfahren, das Licht gedimmt wird und der Fernseher angeht. Der Vernetzungsfantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Mehr Sicherheit

Smarte Technik kann aber noch viel mehr: Vor allem in Sachen Sicherheit hat das Smart Home die Nase vorn. Zum einen kann man sein intelligentes Zuhause damit immer bewohnt aussehen lassen. Auch wenn man nicht daheim ist, fahren abends die Rollläden herunter, der Fernseher startet und die Leuchten gehen an. Und das nicht immer zur selben Zeit, sondern jeden Tag an einem anderen Termin. Das schreckt Einbrecher ab.

Zum anderen lassen sich auch Kameras, Alarmanlage und Fenstersensoren in ein Smart Home einbinden und miteinander vernetzen. So sieht man beispielsweise von unterwegs, was gerade in seinem Haus vor sich geht. Nicht zu vergessen die Möglichkeit, smarte Warnmelder einzubauen. Bei Rauchentwicklung piepst dann nicht nur ein einzelner Rauchmelder, sondern alle Melder im Haus geben Alarm. Gleichzeitig wird automatisch eine Nachricht aufs Handy versandt. Ähnlich lassen sich auch Wassermelder ins Smart-Home-System einbinden, die sofort eine Nachricht aufs Handy schicken, wenn etwa ein Rohrbruch alles unter Wasser setzt.

Energie sparen leicht gemacht

Ein weiteres Plus eines Smart Homes: Es spart Energie. So lässt sich etwa einstellen, dass die Heizung nur zu bestimmten Zeiten hochfährt, nämlich dann, wenn die Bewohner auch zu Hause sind. Sind sie in der Arbeit oder im Urlaub, wird weniger geheizt und somit auch entsprechend weniger Heizenergie verbraucht. Fenstersensoren melden, wenn ein Fenster geöffnet ist. Automatisch regelt die Zentrale dann die Heizungsthermostate ab. Keine Wärme entweicht nach außen. Ähnlich erkennt der Windsensor aufkommenden Sturm – die Markise fährt automatisch hinein. Und wer vergessen hat, Radio, Licht oder gar den Herd auszuschalten, bevor er das Haus verlassen hat, kann die Geräte auch von unterwegs per Fingertipp auf der Steuerungs-App ausschalten.

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