Smart Gärtnern

Dank Allrad erklimmt der Automower 435X AWD von Husqvarna jetzt auch Hänge (bis zu 70 Prozent Steigung). Und er lässt sich an etliche Smart Home Systeme anbinden

Erschöpft vom Rasenmähen, Rückenschmerzen vom Gießkannen schleppen – das muss nicht sein. Mit den richtigen Geräten lässt sich Aufwand sparen.

Sie macht das Leben angenehmer, spart Zeit und Energie – smarte Technik. Jetzt setzt die Smart Home-Technologie zur Eroberung des heimischen Gartens an. Damit das Gießen an heißen Sommertagen nicht zum Dauerjob wird, übernimmt das vollautomatisch und wassersparend eine Bewässerungsanlage. Diese sollte individuell auf den Garten und die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt sein.

Mit einem Regensensor ausgestattet, versorgt ein automatisches Bewässerungssystem das grüne Paradies auch dann optimal, wenn keiner zu Hause ist. Da steht einem spontanen Kurzurlaub nichts mehr im Wege. Wer es noch komfortabler möchte, der bindet sein Gartengerät an die intelligente Gebäudesteuerung an. Dann kann der Hobbygärtner von Ferne per App auf Tablet oder Smartphone Boden- und Lichtverhältnisse kontrollieren sowie gleich reagieren – die Rabatten bewässern oder den Rasen vom Roboter mähen lassen.

Maschinen übernehmen den Job

Große Rasenflächen überlässt der bequeme Gärtner ohnehin gern dem Mähroboter. Ist dieser vernetzt, berechnet eine App den besten Zeitpunkt für den Rasenschnitt auf Basis regionaler Wettervorhersagen und das Motorschaf saust los – eben genau dann, wenn es nicht zu heiß, zu nass, oder zu kalt ist. Die cleveren unter ihnen mähen übrigens nicht mehr nach dem Zufallsprinzip, sondern mittels Navigationssystem nach einem individuellen Mähmuster. Das soll den Mähroboter effektiver machen.

Smart Sprinklersteuerungen sparen nicht nur die Muskelkraft des Gärtners, sondern auch Wasser – bis zu 30 Prozent. Dank GPS sammeln diese individuell Informationen über die aktuelle Wetterlage, Luftfeuchtigkeit sowie die Gegebenheiten am Standort und erstellen dann automatisch einen Bewässerungsplan. So bekommen Rasen und Beete genau das, was sie brauchen – nicht zu viel, nicht zu wenig Nass.

Sensoren unterstützen bei der Pflege

Selbst Menschen ohne grünen Daumen versprechen spezielle Pflanzensensoren eine kinderleichte und sichere Pflege des blühenden Paradieses. Sie messen Feuchtigkeit und Temperatur im Boden, Art und Intensität des Lichtes sowie die Umgebungstemperatur. Über eine eingebaute WLAN-Schnittstelle kommen diese Daten zu einem zentralen Server, wo sie ausgewertet werden. Abhängig von Pflanzentyp, Jahreszeit und Wohnort gibt ein interaktiver Pflegeassistent via App zur rechten Zeit detaillierte Empfehlungen.

Ein Artikel von Tanja Müller

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