Hier atmen Sie auf! Die neun besten Tipps fürs gesündere Wohnen.

Man muss nicht draußen schlafen, um nachts ein gesundes Wohnklima zu haben. Eine schadstoffarme Umgebung mit hochwertigen Möbeln, die keine Schadstoffe ausdünsten, reicht völlig aus.

Etwa 80 Prozent unserer Zeit verbringen wie in geschlossenen Räumen – umso wichtiger, dass wir uns dort keinen Schadstoffen aussetzen. Aber worauf kommt es bei einer wohngesunden Umgebung an? Wir haben die besten Tipps für Sie zusammengestellt.

1. Richtig lüften
Die Luftqualität ist entscheidend fürs gesunde Wohnen. Denn über die Luft nehmen wir die meisten Schadstoffe auf (vorausgesetzt natürlich, wir essen gesunde Nahrung). Weil energetisch optimierte Räume nach Möglichkeit luftdicht sein sollen, reichern sich in der Raumluft schädliche Konzentrationen an. Deswegen sollte mehrfach am Tag kräftig gelüftet werden – oder eine Lüftungsanlage zum Einsatz kommen.

2. Bodenbeläge ohne PVC und Weichmacher
Am liebsten Natur auf den Boden – Holz, Kork, Naturstein oder Wolle! Das wünschen sich die meisten Menschen. Auch Naturmaterial muss aber zu seinem Schutz behandelt werden. Hier kommt es auf unbedenkliche Stoffe und geringe Konzentrationen an. Und wenn der Bodenbelag günstiger sein soll, wie etwa ein Designboden? Dann sollten darin kein PVC und keine Weichmacher enthalten sein.

3. Renovieren ohne Giftstoffe
In vielen Baumaterialien sind zahllose chemische Verbindungen, Lösemittel und andere flüchtige Substanzen enthalten. Achten Sie auf Umweltsiegel wie den „Blauen Engel“ und das „eco-INSTITUT“.

4. Schadstoffarme Möbel
Möbel, die zu 100 Prozent schadstofffrei sind, gibt es nicht. Und auch in Naturmaterialien enthaltene Verbindungen können unsere Gesundheit belasten. Wichtig sind also möglichst geringe Emissionen. Siegel wie der „Blaue Engel“, das „Goldene M“ der deutschen Möbelindustrie und „natureplus“ helfen bei der Auswahl.

5. Holz gut fürs Raumklima
Holzoberflächen, ob Möbel oder Bodenbeläge, wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Sie gleichen Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur aus und wirken gleichsam als Puffer. Dieser Effekt ist bei offenporigem Holz, das geölt oder gewachst wird, stärker ausgeprägt als bei lackiertem.

6. Gesundes Licht
Licht, das uns gut tut, unterstützt den natürlichen Wach- und Schlafrhythmus. Deswegen sollten wir abends nicht den blauen Lichtwellen des Tageslichts ausgesetzt sein, die viele LEDs und Leuchtstofflampen abstrahlen. Achten Sie vor allem in Bad, Kinder- und Schlafzimmer auf warmweiße Leuchtmittel mit 2700 Kelvin (das ist die Maßeinheit für Lichtfarbe).

7. Putzen ohne Chemiekeule
Hygiene ist gut, zu viel Hygiene schadet. Es ist in vielen Studien bewiesen: Wer zuhause auf Keimfreiheit setzt, erhöht das Allergie-Risiko deutlich – vor allem bei Kindern. Deswegen reichen für den alltäglichen Hausputz natürliche Putzmittel ohne desinfizierende Substanzen.

8. Elektrosmog vermeiden
Wie schädlich die Wellen elektromagnetischer Felder sind, ist umstritten. Viele Menschen sind deswegen verunsichert. Wer kein Risiko eingehen möchte, kann seine Wohnung mit speziellen Baumaßnahmen gegen Elektrosmog abschirmen, muss aber natürlich auch die internen Strahlungsquellen abschalten: Handy, Router sowie das Magnetfeld des Stromnetzes. Dafür gibt es sogenannte Netzfreischalter, die zum Beispiel in Schlaf- und Kinderzimmern eingesetzt werden können.

9. Zimmerpflanzen für bessere Raumluft
Viele beliebte Zimmerpflanzen bauen Wohnschadstoffe ab: Dieffenbachia etwa, Ficus, Einblatt, Gummibaum oder Grünlilie. Entscheidend dafür sind ein optimaler Standort und gute Pflege. Außerdem schaffen sie dank der Feuchtigkeit, die sie abgeben, ein gutes Raumklima.

 

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