Laib-Gerichte: Backen Sie Ihr Brot doch selbst!

Laib-Gerichte: Backen Sie Ihr Brot doch selbst!

Mmmh…! Ein knuspriges Brot schmeckt einfach! Und die Auswahl ist in kaum einem Land so groß wie in Deutschland. Ob mit ganzen Körnern, aus Sauerteig oder mit Rosinen, die Brotbackkunst ist der Inbegriff heimatlicher Esskultur. Gerade für Deutsche im Ausland gilt deshalb häufig: Wenn man nicht beim Lieblingsbäcker um die Ecke einkaufen kann, muss man eben selbst ran. Aber auch für Menschen, die einen exklusiven Geschmack haben oder auf Gluten, spezielle Zusatzstoffe oder Gewürze verzichten müssen, ist das Selberbacken eine echte Alternative zum Verzicht. Denn wer sein Brot selbst herstellt, weiß genau, was drin ist.

 

Leider fehlt vielen im Alltag die Muße, täglich Brot zu backen. Deshalb greifen Hobbybäcker gern zum Brotbackautomaten, der einem vor allem das zeitraubende Teigkneten abnimmt. Zutaten rein, Programm auswählen und starten – so einfach, ganz ohne Gematsche und Geschmiere geht das. Man kann nach Rezept vorgehen oder auch Fertigbackmischungen einfüllen.

 

Die Funktionsweise der Automaten ist immer gleich: Die Teigzutaten wie Wasser, Mehl, Salz und Hefe werden in eine beschichtete Backform mit ein oder zwei Knethaken gefüllt. Am besten Sie geben zunächst die flüssigen, dann die festen Zutaten hinein, damit das Gerät sie besser verrühren kann. Dann stellt man das passende Programm ein und startet das Gerät. Nach dem Kneten muss der Teig ruhen, bevor die Heizschlangen rund um den Teigbehälter loslegen. Insgesamt dauert es bis zu fünf Stunden bis das Brot fertig ist. Manche Geräte bieten allerdings auch Schnellbackprogramme von 60 Minuten. Ein Timer, der ebenfalls in fast allen Geräten eingebaut ist, ermöglicht, das Brot zum Wunsch-Zeitpunkt, beispielsweise morgens zum Frühstück, genießen zu können. Wenn Sie diese Funktion verwenden möchten, empfehlen erfahrene Backautomaten-Nutzer darauf zu achten, dass es ein Extrafach bzw. einen Verteiler für die Hefe gibt, sodass die Hefe erst kurz vor dem Backen hinzugefügt wird. Denn sonst kann es sein, dass die Hefe nach langem Kontakt mit Wasser nicht mehr funktionsfähig ist und das Brot nicht aufgeht.

 

Das Aussehen der Brote ist etwas gewöhnungsbedürftig: Aufgrund der Backform kommen die Brote eckig und kastenförmig aus dem Automaten. Manche Geräte hinterlassen ein Loch in der Brotmitte, da der Knethaken im Teig verbleibt. Es gibt aber auch Knethaken, die vor dem Backen weggeklappt werden. Und ein weiteres, oft genanntes Manko der Brotbackautomaten: Ganz so knusprig wie im Ofen mit Oberhitze wird die Kruste in der Regel nicht. Der Knusprigkeitsgrad variiert allerdings von Gerät zu Gerät. Bei den meisten Automaten lässt sich der gewünschte Bräunungsgrad von hell über mittel bis dunkel einstellen, und mittlerweile gibt es auch ein Gerät mit Umluftfunktion. Dafür verbrauchen die meisten Automaten weniger Energie als ein Backofen. Günstige Brotbackautomaten gibt es bereits ab 50 €, für den Mercedes unter den Brotbackautomaten müssen Sie an die 230 € hinblättern.

 

Fast alle Geräte können nicht nur Brot backen, sondern auch Marmelade oder sogar Joghurt herstellen. Auch Kastenkuchen gelingen im Backautomaten recht gut. Wer trotzdem lieber den Backofen nutzt, kann den Automaten auch nur zum Kneten und Gehenlassen des Brotteigs verwenden. Denn herkömmliche Handrührgeräte scheitern an dem schweren Teig. Noch ein Tipp: Wenn Sie das Brot nicht gleich warm genießen möchten, lassen Sie es nach dem Backen auf dem Gitterrost gut abkühlen. So kann man es später besser schneiden.

 

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