Kindermöbel mit Wachstumsgarantie

Wächst Junior aus dem Bett der Serie Linea by Leander® heraus, macht es sich als Sofa nützlich

Der geringen Halbwertzeit von Kindermöbeln setzt die Möbelindustrie mitwachsende Verwandlungskünstler entgegen.

Wohin mit der Wickelkommode, wenn das Kleine längst das Töpfchen vorzieht? Hochstuhl, Babybett und Co. müssen nicht zwangsläufig auf Speicher oder Flohmarkt landen. Denn immer mehr Hersteller haben multifunktionales und ausbaufähiges Mobiliar für den Nachwuchs parat. So kann Babys Hochstuhl umgerüstet später noch bis zur Oberstufe besessen werden. Da wird aus dem Kinderbett ein Sofa, aus dem Wickelplatz ein Schreibtisch und aus dem Spielherd ein Nachtschrank.

Stauraumbedarf wächst

Das Interieur sollte auf Junior zugeschnitten sein. Während zunächst Lagerfläche für Spielzeug und Kuschelfreunde in Bodennähe gefragt ist, darf diese mit dem Alter des Kindes in die Höhe wachsen. Im Laufe der Jahre werden weitere Regal- und Kubikmeter Stauraum fällig. Wohl dem, der schon zu Beginn ein Möbelsystem mit Nachkaufoption gewählt hat. Praktisch ist Mobiliar, das sich nach dem Baukastenprinzip erweitern lässt. Modulsysteme können untereinander vielfach kombiniert und entsprechend lange benutzt werden.

Drei Betten in einem

Drei in einem bieten mittlerweile einige Möbelhersteller als Gegenmittel zum ständigen Bettenneukauf. Mittels Zubehör lassen sich diese flexiblen Schlafstätten vom Gitter- übers Kinder- bis zum Juniorbett mit gut 1,50 Meter Matratzenlänge erweitern. Einige kommen sogar danach als gemütliche Sofas oder Sessel zum Einsatz. Selbst die Gitter dienen solo noch als Garderobe oder Kasperletheater und in gebogener Form als Klettergerüst.

Robustes Mobiliar gefragt

Schreibtische für Kinder sollten grundsätzlich höhenverstellbar sein, damit schon der kleine Künstler daran malen und der Schüler später ohne Haltungsschäden seine Hausaufgaben dort erledigen kann. Wer für sein Kind mitwachsendes Mobiliar wählt, achtet besser auf Qualität. Orientierungshilfe beim Kauf bieten TÜV- und GS-Siegel (für Gebrauchssicherheit) sowie das RAL-Gütezeichen.

Die Möbel müssen robust sein, damit sie den wenig schonenden Dauereinsatz auch jahrelang überstehen. Dankbar ist hier Massivholz. Die Oberflächen sollten jedoch strapazierfähig sein, schließlich wird mancher Filzstift über die Jahre seine Spuren hinterlassen. Auf Folien, Furnieren und Lacken lässt sich Dreck einfach abwischen, auf Natur belassenem Holz halten sich hingegen Saftränder und andere Flecken hartnäckig.

Ein Artikel von Tanja Müller

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