Hallo, Frau Hase: Fünf Bastelideen für Ostern

Von Tonkarton über Leder und Garn: Ostern können wir tief in die Bastel-schublade greifen und viele Anhänger für den Osterstrauß kreieren.

Gefärbte Ostereier sind nur etwas für Kinder? Keinesfalls! Das Osterfest ist eine schöne Gelegenheit, Zeit mit der Familie zu verbringen – ob beim Festessen oder beim Basteln.

Das Verstecken und Suchen bunt gefärbter Eier ist der wohl spaßigste Osterbrauch. Aber auch mit den anderen Symbolen, etwa Hase und Lamm, lassen sich tolle Dinge zaubern. Wir haben ein paar Bastelideen für Sie gesammelt.

Ostern 2019: Bräuche und Trends

Vom Ostereier färben bis zum Servietten falten: 2019 stehen dezente Farben im Mittelpunkt: Rosa, Weiß, Gold, Silber oder Pastell. Aber auch das strahlende Gelb der Narzissen ist beliebt. Das passt perfekt zu den aktuellen Wohntrends.

Das Motto vieler Bastelideen lautet: Weniger ist mehr. Ein paar selbst gefaltete Origami-Hasen, dazu ein Blumenstrauß in einer Emaillekanne und schon ist die Ostertafel bereit.

In diesem Jahr sieht man außerdem viele natürliche Materialien und weniger Dekofiguren aus Kunststoff.

Übrigens: Ostern ist der wichtigste christliche Feiertag. In aller Welt feiert man — mit facettenreichen Bräuchen — die Auferstehung Jesu Christi.

Warum versteckt man ausgerechnet Eier?

Das Osterfest markiert das Ende der Fastenzeit. Früher verzichtete man oft auf Produkte tierischen Ursprungs. Weil die Hühner nichts vom Fasten hielten, musste man die Eier haltbar machen: Man kochte sie und konnte sie zum Fest verzehren.

Woher kommt der Osterhase?

Im 19. Jahrhundert hat er sich als Symbol für Ostern durchgesetzt. Doch er war schon viel früher Thema: Man ist sich nicht sicher, woher der Brauch kommt. Es gibt zwei Theorien, die beide die Auferstehung thematisieren:

  1. Die byzantinische Tiersymbolik kennt den Hasen als Symbol für Jesus Christus. Beide sollen im Tod das Leben bringen.
  2. Der Hase symbolisiert schon lange Fruchtbarkeit. Was auch wieder für das Leben steht.

Unkomplizierte Hingucker: fünf Bastelideen

Ganz egal, ob Sie Bastelanfänger oder -profi sind: Diese Ideen können Sie mit wenigen Handgriffen umsetzen. Für eine schöne Osterzeit.

  1. Eine Hasengirlande ist eine schöne Alternative zu Dekofiguren: Man schneidet mithilfe einer Schablone viele Hasen aus buntem Tonkarton aus. Man fädelt sie auf ein schönes Garn und erhält eine fröhliche Osterdeko für den Flur oder das Wohnzimmer.

Tipp: Haben Sie noch dünne Holzplatten übrig? Auch daraus kann man Ostermotive aussägen.

  1. Es muss nicht immer der klassische Eierbecher aus Porzellan sein: Auch Ringe aus Pappe machen sich dafür gut. Mithilfe von Stempeln oder Handlettering kann man österliche Motive aufbringen.
  2. Auch zum Osterkranz gibt es eine selbst gebastelte Alternative: der Eierkarton. Bemalen Sie ihn mit etwas Bastelfarbe. Schälen Sie ein paar gekochte Eier, lassen Sie aber einen Großteil der Schale unversehrt. Geben Sie in die leere Schale etwas Erde hinein und pflanzen sie kleine Blümchen ein. Die Mini-Blumentöpfe können Sie im Eierkarton auf dem Esstisch inszenieren.
  3. Haben Sie noch Garnreste vom winterlichen Strickprojekt übrig? Diese können Sie um ausgepustete Eier wickeln und an ein paar Zweigen aufhängen.
  4. Es wird drahtig: Osterdeko geht auch minimalistisch. Nehmen Sie Basteldraht in Gold oder Kupfer zur Hand und biegen sie daraus Hasenohren. Diese können Sie weißen Eiern aufsetzen. So haben Sie die Ostereier dekoriert, ohne zu Eierfarbe greifen zu müssen.

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