Flur vom Wust befreien

Garderobenständer Lume von BEdesign offenbart seine Finesse nur im Profil: Die Kleiderstange verläuft quer von einer Ecke der rechteckigen Basis zur anderen

Ein ansprechendes Willkommen gilt als Wohlfühlgarant für Gäste und Bewohner. Behaglich soll sie sein, funktional und vor allem aufgeräumt – die Diele. 

Vorbei die Zeiten, als der Flur nur als Verkehrsweg im Haus diente. Mit Kommoden, Stehpulten, Bildergalerien und anderem Mobiliar ausgestattet, gibt sich das Entree längst wohnlich. In Neubauten steht der Diele heute weit mehr Fläche zu als noch vor einigen Jahren. Hier ist das Einrichten und Verstauen von Garderobe, Schuhen, Mützen und Schirmen ein Leichtes. Doch auch in kleinen oder schmalen Korridoren lässt sich mit ein paar Tricks ein gepflegtes Ambiente und wichtiger Stauraum schaffen.

Gegen das Chaos

Der Eingang ist die vielzitierte Visitenkarte der Wohnung, deshalb gilt hier Ordnung als das A und O. Also besser alles wegräumen, was nicht in die Diele gehört. Das gilt vor allem für Wintermäntel und Stiefel im Sommer: Die gehören jetzt in den Kleiderschrank oder auf den Dachboden. Das bringt dem Miniraum schon eine gewaltige Entlastung. Das Schöne am Aufräumen kleiner Zimmer: Es geht fix und beschert ein sofortiges Erfolgserlebnis.

Liegt der Korridor nun quasi befreit vor einem, lassen sich die Knackpunkte am besten erkennen. Wo es jetzt noch wüst aussieht, mangelt es an konkretem Stauraum. Pfiffige Aufbewahrungsorte schaffen Abhilfe. Elektronikgaragen für Mobiltelefone, Schlüsselherbergen und Schuhaufbewahrungen beseitigen das Chaos.

Schlanke Möbel gefragt

Schmale Flure fordern schlankes Mobiliar. Schuhkippen, aber auch Konsolen für Post, Schlüssel oder Handschuhe machen sich an der Wand dünne. Als ideale Platzsparer für Mäntel und Mützen gelten Garderobenhaken, gefolgt von der Kleiderstange mit Bügeln. Befreit vom Muff der Spießigkeit, erobern Truhenbänke in modernem Look just die Eingangsbereiche. Auf ihnen lässt es sich nicht nur hervorragend die Schuhe an- und ausziehen. Sie schlucken in ihrem Korpus auch alles, was nicht im Entree herumfliegen soll – Gummistiefel, Turnbeutel, Fußball, Sandeimer und, und, und. Körbe und Kisten für Kleinteiliges bringen Ordnung in offene Regale oder auch in Dielenschränke.

Nischen nutzen

Aus verwinkelten Altbaufluren und toten Nischen lässt sich viel herausholen: Schiebetür- oder Vorhangsysteme verbergen hier clever Stauraum – vielleicht für die Garderobe oder auch den Staubsauger. Schiebe- und Gleittüren bietet der Handel maßgeschneidert an, ebenso wie ausgeklügelte Ordnungssysteme für den Raum dahinter. Mehr Tipps zur Auswahl des passenden Garderobenmöbels gibt es hier: https://haro-inspires.com/garderobe/.

Ein Artikel von Tanja Müller

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