Lagerfeuer-Romantik im Designmantel

Eine Feuerschale wie „Sunset“ der deutschen Manufaktur artepuro ähnelt einem Lagerfeuer am meisten.

Fast schon ein Must-Have für jede gelungene Gartenparty ist ein Feuer, um das man sich zu später Stunde in gemütlicher Runde zusammensetzt. Das weckt angenehme Erinnerungen, vielleicht an die Jugend im Zeltlager, an Gitarrenmusik, gute Gespräche und laue Sommernächte. Kurz: Es ist einfach schön, wenn im Garten Feuer flackert. Dabei müssen es nicht gleich meterhohe Flammen in einer Feuerstelle sein. Viel praktischer und obendrein auch noch im unangezündeten Zustand hübsch anzuschauen sind Feuerschalen und -becken. Auf bzw. über manchen dieser Schalen lässt sich auch grillen – was will man mehr?

Darf ich ein Feuer in meinem Garten anzünden? Das ist die Frage, die Sie sich als Erstes stellen sollten. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie am besten mal bei Ihrer Gemeinde nach. In der Regel sind kleinere Lagerfeuer im Garten genehmigungsfrei – vorausgesetzt der Nachbar fühlt sich nicht gestört. Viele Kommunen verbieten allerdings das Verbrennen von Gartenabfällen bzw. erlauben es nur mit einer Genehmigung zu bestimmten Zeiten im Jahr. Wer also seine Gartenparty mit einem kleinen Feuer aufpeppen möchte, sollte nur trockenes, lange abgelagertes Holz verbrennen. Das ist übrigens auch im Sinne der Umwelt und der eigenen Gesundheit, denn nasse, frische Zweige und Äste auf dem Feuerteller entwickeln viel Rauch und Qualm. Verunreinigtes Holz oder auch Sperrholz darf generell nicht verbrannt werden.

Zur Sicherheit der Partygäste stellen Sie zum Beispiel einen Feuerkorb abseits des Hauses und von Sitzplätzen auf. Der Grund: Es kann immer mal ein Funke durch die Luft fliegen. Achten Sie auch darauf, dass vor allem Kinder nicht zu nah ans Feuer gehen. Brennt die Haut im Gesicht, ist man zu nah dran. Anzünden sollte man Holzscheite, aber auch Grillkohle immer mit speziellen festen Kamin- oder Grillanzündern. Flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus sind gefährlich und sollten daher nie verwendet werden!

Eine Feuerschale hat gegenüber einer gemauerten Feuerstelle den Vorteil, dass man sie immer wieder woanders aufstellen kann. So lassen sich wechselnde Windverhältnisse einfach ausgleichen. Außerdem verbrennt das Feuer in einem aufgeständerten Becken auch nicht den Rasen darunter. Nichtsdestotrotz sollten auch Feuerschalen immer auf einem nichtbrennbaren Untergrund aufgestellt werden, etwa auf einer Wiese, einer Steinplatte oder einer Kieselfläche. Manche Feuerschalen sind so konstruiert, dass man an ihrem Rand auch Gemüse, Fleisch und Fisch zubereiten kann. Sogar Spiegeleier lassen sich darauf anbraten.

Selbst Designliebhaber finden mittlerweile die richtige Feuerschale oder den passenden Korb. Es gibt zahlreiche Modellvarianten auf dem Markt, ob mit Grillfunktion oder einfach nur als Feuerstelle. Manche von ihnen können sogar mit Preisen und Auszeichnungen aufwarten. Die meisten Feuerbecken sind aus Metall. Es gibt aber auch welche aus Stein.

Am Ende der Party löschen Sie die Glut in der Feuerschale am besten mit Sand oder einem Eimer Wasser. Überprüfen Sie mit einem Feuerhaken, ob wirklich alle Glutnester aus sind. Wenn die Asche vollkommen erkaltet ist, lässt sie sich sauber in der Mülltonne entsorgen – ein weiterer Vorteil, die eine Feuerschale gegenüber einem Lagerfeuer hat.

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