Schön, sicher, sauber – die richtigen Bodenbeläge fürs Leben mit Haustieren

Der richtige Bodenbelag macht ein buntes Familienleben leichter – nicht nur für Hundebesitzer. Auch Eltern wissen widerstandsfähige Beläge zu schätzen.

Das Leben mit Hund oder Katze ist eine Herausforderung für jede Einrichtung. Besonders beansprucht: der Bodenbelag. Bei der Auswahl kommt es aber nicht nur auf Optik und Reinigung an, sondern auch auf die Sicherheit der Tiere. Lesen Sie hier, wie Sie den geeigneten Belag finden.

Haustiere sind für viele von uns die besten Freunde – aber immer mal wieder stellen wir fest, dass sich ihre und unsere Bedürfnisse ans Wohnumfeld, nun ja, unterscheiden. Den Berner Sennenhund kümmert es bekanntlich wenig, wenn er das halbe Erdreich eines herrlichen Waldspaziergangs in der Diele verteilt. Und die Perserkatze findet nichts dabei, ihre Krallen statt am künstlerisch verzweigten Wetzbaum genüsslich an der Treppenstufe mit den Teppichfliesen zu schärfen. So sind sie eben, die lieben Vierbeiner.

Wir können uns das Leben mit den Hausgenossen deutlich erleichtern, wenn wir gute Vorsorge treiben – mit dem richtigen Bodenbelag. Wichtig dabei, zwei Perspektiven einzunehmen: die von Mensch und Tier gleichermaßen. Der eine will’s schön, behaglich und sauber, der andere will’s ebenso behaglich, möchte sich aber auch gut bewegen können. Hieraus ergeben sich gut und weniger gut geeignete Bodenbeläge.

Gut geeignete Bodenbeläge für Haustiere

  • Parkettboden ist gut zu reinigen und angenehm als Lauffläche. Ist er versiegelt, wird er dadurch besonders strapazierfähig und abriebfest. Die Krallen eines großen Hundes, der zu schnellen Starts neigt, mögen darin nach einiger Zeit dennoch ihre Spuren hinterlassen haben. Dann kann der Parkettboden abgeschliffen und neu versiegelt werden. Die Alternative: geöltes Parkett. Das ist nicht ganz so strapazierfähig, allerdings lassen sich Kratzer hier auch partiell ausbessern.
  • Designboden ist ein guter Kompromiss, weil hier die schöne Holzoptik kombiniert ist mit einer unverwüstlichen Oberfläche, die sich problemlos reinigen lässt und zugleich rutschfest ist.
  • Dasselbe gilt für Laminat, wenngleich man beim Reinigen ein wenig vorsichtiger mit Wasser umgehen sollte. Wichtig auch: Der Laminatboden sollte keine ganz glatte, sondern eine raue Oberfläche mit entsprechender Prägung aufweisen. Ein Vorteil für Vierbeiner im Sommer: die im Vergleich zu Holz kühlere Oberfläche.

Weniger gut geeignete Bodenbeläge

  • Teppichböden sind behaglich für Hund und Katze, aber die matschigen Pfoten nach dem Spaziergang oder das Malheur nach einer Mahlzeit, die nicht gut vertragen wurde, hinterlassen bleibende Spuren. Auch fürs Wetzen der Krallen sind Teppichböden sehr beliebt – nicht unbedingt zum Vorteil des Bodenbelags.
  • Fliesen sind dagegen wunderbar widerstandsfähig und gut zu reinigen. Auch schätzen es die Tiere, dort im Sommer abzukühlen. Aber was sie überhaupt nicht mögen: die rutschige Oberfläche. Da kann der Sprint zur Tür auch mal in einer schmerzhaften Bauchlandung enden.
  • Kork ist angenehm für die Pfoten der Tiere, hält allerdings Krallen nicht auf Dauer stand.

Übrigens: Was Haustierbesitzer schätzen, kann auch für Eltern von großem Vorteil sein…

 

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