Das Wohnzimmer im Freien

Ein Traum von einem Wohnzimmer – und das auf der Terrasse. Das Gestell dieser Lounge-Gruppe ist aus unverwüstlichem Komposit-Werkstoff, die Polster sind wetterfest und schnelltrocknend.

Okay, man kann den Sommer auf der Terrasse natürlich auch auf weißen Klappstühlen aus Plastik verbringen. Aber gibt es nicht so viele so viel schönere Alternativen? Wir zeigen einige davon.

Die Algen sind von den Terrassenfliesen geschrubbt, das Moos ist aus den Ritzen gekratzt? Dann kann’s ja losgehen mit der Saison, die neuerdings den Beinamen „Outdoor“ trägt: Ab nach draußen, raus in die Sonne! Hier hat sich den vergangenen Jahren ein bemerkenswerter Wandel der Einrichtungskultur vollzogen. Überfällt uns wohliger Grusel beim Gedanken an die Orange-Braun- -Beige-gestreiften Polster und Markisen des vorigen Jahrtausends, erinnern aktuelle Einrichtungsvorschläge längst an coole Lounges oder skandinavische Ferienhäuser. Schön sieht das aus! Aber damit man sich über Jahre dort wohl fühlt, kommt es auf diverse Dinge an.

Material: Alles, was draußen längere Zeit in Form und Farbe bleiben soll, muss sehr widerstandsfähig sein. Und zwar nicht nur gegen Regen, sondern auch gegen Temperaturschwankungen und Sonnenstrahlen. Dafür sind etwa Laubhölzer wie Eiche, Akazie oder Buche deutlich besser geeignet als Nadelhölzer.

Stoffe: benötigen einen UV-Schutz und müssen wetterfest sein, brauchen also eine Schutzschicht über dem eigentlichen Gewebe oder sind aus Kunstfaser, damit sich kein Schimmel ansiedeln kann. Damit sich das auch noch gut anfühlt, sollte man nicht die billigste Variante wählen. Idealer Weise vertragen solche Polster klaglos einen kräftiges Sommergewitter und trocknen schnell.

Sonnschutz: Ohne Verschattung geht es nicht. Natürlich kann man sich mit einem Gartenschirm behelfen, aber der hat einen entscheidenden Mangel: In der Regel schützt er nicht ausreichend vor Regen und vor der Kühle der Nacht. Wer sich mehr Komfort wünscht, sollte sich für eine Markise entscheiden – oder die luxuriöse Variante: ein gläsernes Terrassendach, das mit einem Sonnschutz versehen ist. Dann kann man gemütlich draußen sitzen, während es auf die Überdachung regnet.

Komfort: Nicht ohne Grund sind Lounge-Möbel die großen Renner der Gartensaison geworden. Auf so einer Sitzecke herumzulümmeln, vielleicht ein Nickerchen darauf zu halten, ist der Inbegriff eines schönen Sommertags im Freien. Allerdings gilt hier, was auch für die Auswahl von Polstermöbeln entscheidend ist: Ohne ausführliche Sitzprobe geht es nicht.

Die Beleuchtung: Windlichter und Fackeln schaffen abends eine urgemütliche Atmosphäre – und weiße LED-Leuchten nicht selten genau das Gegenteil. Da die guten alten Glühlampen aus Energiespargründen mittlerweile verboten sind, sollten Sie entweder auf warmweißes LED-Licht setzen oder, noch besser, auf Leuchten, deren Licht sich stufenlos einfärben lässt.

Die Wärme: Es ist zwar eine Binsenweisheit, wird aber trotzdem immer wieder übersehen – in unseren Breiten ist es nicht jeden Abend warm. Natürlich kann man sich einfach einen Pulli überziehen und eine Decke umwickeln, aber der Trend zeigt in eine andere Richtung. Gas- und Elektroheizgeräte werden immer beliebter. Aus ökologischer Sicht ist das bedenklich. Die Alternative: ein Holzofen für draußen. Der schafft eine wunderbar behagliche Wärme, heizt klimaneutral und bietet überdies noch eine Herdplatte, auf der man den Tee warm halten kann.

Teile deinen Geschmack!

Sie haben bereits abgestimmt!