Das Einmaleins des Dekorierens

Fransen sind zu viel? Nicht bei dieser Hängeleuchte: Dort ist die Deko inklusive.

Dekorieren heißt gekonnt subtrahieren: Die Zeiten üppig gefüllter Vitrinen und Fensterbänke sind vorbei. Wenn Sie ein paar Grundsätze befolgen, können Sie mit ausgewählten Deko-Pieces Ihre Wohlfühlatmosphäre auf die nächste Stufe bringen. Ganz ohne Kitsch, dafür mit viel Harmonie.

Besinnen Sie sich auf das Wesentliche und dekorieren Sie los:

Die besten Orte für Deko

Beim geschickten Dekorieren geht es um einen guten Mittelweg, nicht um Extreme. Ihre Deko braucht sich nicht im Bücherregal verstecken. Sie muss sich aber auch nicht in der ganzen Wohnung tummeln. Das wirkt schnell unruhig und vollgestopft.

Definieren Sie feste Orte für Dekoration: Ihr Blick sollte vollkommen frei auf die Objekte fallen können. Gut eignen sich zum Beispiel Fensterbank, Sideboard oder Couchtisch.

1×1 ist 3

Der oberste Grundsatz ausgewogener Dekoration: Arbeiten Sie mit ungeraden Zahlen. Fassen Sie Ihre Dekorelemente zu Dreier- oder Fünfer-Gruppen zusammen. Ihre Augen werden es Ihnen danken. Sie nehmen Gruppierungen mit ungeraden Zahlen als harmonisch wahr.
Mit verschiedenen Größen, Formen und einer ungeordneten Anordnung dürfen Sie sich ruhig austoben. Lassen Sie zwischen den Kleingruppen genug Leerraum, damit jede Gruppe für sich strahlt.

Dekorieren mit Farbformel

Überlegen Sie sich ein Farbkonzept für jeden Raum. Welche Farben sollen Fußboden, Wände und Möbel haben? Stimmen Sie Ihre Deko dann auf diese Farbwelt ab. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Farben zu kombinieren:

  1. Bleiben Sie in einer Farbfamilie, zum Beispiel erdige Töne wie Beige, Terrakotta und Tannengrün.
  2. Nutzen Sie ein zwei knallige Farben als spannenden Kontrast, etwa Sonnengelb.
  3. Folgen Sie dem aufgeräumt wirkenden Monochrom-Trend und wählen Sie Deko in der gleichen Farbe aus, beispielsweise Anthrazit.

Unser Tipp: Beschränken Sie sich auf maximal drei Farben, um ein besonders harmonisches Bild zu erzeugen.

Erweitern Sie Ihre Deko um den Faktor Emotion

Deko löst ein besonders heimeliges Gefühl aus, wenn Sie eine emotionale Bindung dazu spüren. Vom ersten selbst gekauften Designklassiker über Gebasteltes der Kinder bis hin zu Urlaubsmitbringseln: Geben Sie Ihren Erinnerungen eine Bühne. Nutzen Sie Ihre Lieblingsstücke als Highlight der Dekoration: Das funktioniert am besten, wenn Sie nur wenige Elemente einsetzen. Das erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Highlights. Stellen Sie zum Beispiel nicht das ganze Fensterbrett voll. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die kleine Vasen-Sammlung aus dem letzten Sommerurlaub.

Addition sorgt für Kontraste

Wenn Sie schon etwas Übung im Dekorieren haben, können Sie sich an die Kreation spannender Kontraste wagen. Mischen Sie zum Beispiel verschiedene Einrichtungsstile miteinander: Während Ihr Parkettboden sandweiß ist und Ihre Möbel nordisch-clean, können Sie mit der Deko verspielte Elemente einweben. Kissen mit orientalischen Mustern, Vorhänge aus Spitze … lassen Sie Ihrer Fantasie Raum.
Auch das Material ist eine gute Quelle für Kontraste: Addieren Sie einen Beistelltisch aus Metall mit Dekofiguren aus Holz. Das strahlt moderne Wärme aus. Auch ein Metallregal und schwere Samtvorhänge ergeben einen tollen Mix.

Trendtipp: Leuchten mit 2-in-1-Funktion

Wir sehen Sie gerade überall: Lampen, die nicht nur Licht und Stimmung geben. Sie fungieren jetzt als vollwertige Dekorelemente. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Stehlampe, die gleichzeitig Blumentopf ist?

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