Klassiker in neuem Gewand

Minimalistische Wohnwandgestaltung. Bücherregal als individueller Akzent.

Goethe und Schiller müssen sich ein neues Plätzchen suchen, und werden nichts dagegen haben: Auch wenn der Trend zum digitalen Buch geht, so boomen doch Bibliotheken-Systeme, die unsere Leseneigung unaufdringlich zur Schau stellen. Klassische Wohnwände, die dem Buch kaum Platz lassen, sind out. Heute geht es darum, individuelle, flexible und multifunktionale Lösungen zu finden. Ein Bücherregal das den Schwerpunkt Buch aufgreift, jedoch auch Raum übrig lässt für all die Kleinigkeiten, die eine Bibliothek erst perfekt machen. Innovative Kreationen machen es möglich, dass ein Bücherregal den persönlichen Stil des Bewohners dezent zum Ausdruck bringt: Ob Holz, Metall oder Plastik – alles ist erlaubt, solange es sich in ein wohnliches Gesamtkonzept fügt. Klassische Regale finden ihren Platz neben Kistensystemen, wo Bücher griffbereit lässig gestapelt werden. Ob hängend oder stehend, die Formen sind variabel: von eckig bis rund ist alles erlaubt. Ob fix montiert oder zum Verschieben, in Spiralform oder auf unsichtbaren Plastikkuben, bunt, dezent oder in Holzoptik – entscheidend sind Funktionalität, Erreichbarkeit und Kombinierbarkeit.

„Man ist was man liest“ bringt in leichter Abwandlung eines bekannten Zitats elegant zum Ausdruck, worum es geht: Sich selbst dezent einbringen in seine Wohnweltgestaltung, seine eigenen Akzente setzen durch die Auswahl der Formen, der Farben und natürlich der Bücher. Wohnen ist immer auch inszenieren. Ein Spiel mit dem Licht, ein Augenzwinkern, wenn ein überraschendes Moment auftaucht, mit dem der Besucher nicht gerechnet hat: Ein Detail kann verschoben, neu angeordnet, auf den Kopf gestellt, ein farblicher Tupfer gesetzt sein, und schon erzielt man eine andere Wirkung. Und wenn dann auch der Inhalt stimmt, wird das Erlebnis Wohnwelt dem Besucher noch lange in Erinnerung bleiben: Ein Muss im heurigen Jahr sind übrigens Shakespeare und Cervantes, beide in edlen, präsentierbaren Ausgaben erhältlich, deren 400. Todestag heuer begangen wird. Und wer dann „Jedes Ding hat seine Zeit“ oder „Derjenige, der Wohlstand verliert, verliert viel; derjenige, der einen Freund verliert, verliert mehr; doch derjenige, der seinen Mut verliert, verliert alles“ an passender Stelle zitiert und noch dazu die passende Stelle im Buch findet, steigert sein Ansehen nicht nur als Wohnprofi, sondern auch als Literaturkenner!

 

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