Die besten Bücher über Möbelklassiker

Die besten Bücher über Möbelklassiker

Ob Jugendstil, Bauhaus oder Pop Art: Jede Stilepoche der vergangenen 150 Jahre hat großartige Möbel und Wohnaccessoires hervorgebracht, die längst zu Klassikern geworden sind. Wir stellen drei Bücher vor, die ihre Geschichte erzählen.

 

Manuela Roth. Masters & their Pieces: best of furniture design (Braun Publishing, 336 Seiten, zweisprachig Englisch/Deutsch, 49,90 Euro)

„Zeitlos schön“ heißt das Motto dieses reich bebilderten Bandes, der 42 Meister-Designer und ihre Werke in chronologischer Abfolge präsentiert. Der Bogen reicht von Eileen Gray, Pionierin der Moderne von Anfang des 20.Jahrhunderts, bis zum 1971 geborenen Stefan Diez. Wie erfrischend: Das Buch nähert sich den berühmten Möbelstücken nicht mit musealer Ehrfurcht, sondern bildet sie in sehr zeitgemäßen und alltagsnahen Interieurs ab. Das macht Lust aufs Wohnen mit den guten Stücken.

 

Andrea Melhose, Martin Wellner. Moderne Möbel: 150 Jahre Design (Ullmann, 720 Seiten, dreisprachig Englisch/Französisch/Deutsch, 24,99 Euro)

Dieses Buch unternimmt eine Zeitreise im Möbeldesign von den Entwürfen zeitgenössischer Designer zurück bis zum oft kopierten Kaffeehausstuhl von Thonet aus gebogenen Holz, der schon Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Nahezu jedes der 150 Jahre, die dazwischen liegen, dokumentieren die Autoren anhand von Möbelstücken, die in Bildern und Kurzbeschreibungen vorgestellt werden. Eingestreut sind längere Texte zur Entstehungsgeschichte einzelner Highlights, zu prägenden Stilrichtungen, Materialien und vielen weiteren Themen rund um Möbeldesign und -herstellung. So können auch 720 Seiten spannend, kurzweilig und attraktiv gefüllt werden.

 

Bernd Polster. Wohndesign Deutschland: Die Klassiker (DuMont Buchverlag, 572 Seiten, 29,90 Euro)

Von der Mitte des 19. bis ins 21.Jahrhunderts führt der Autor Bernd Polster durch die Entwicklung des Wohndesigns in Deutschland. In Bild und Text stellt er nicht nur Möbel vor, sondern auch Wohnaccessoires und Haushaltsgegenstände, darunter Leuchten, Wohntextilien, Geschirr oder Besteck. Wie nebenbei entsteht dabei eine Kulturgeschichte des Wohnens – faszinierend und manchmal auch anrührend. Der chronologische Teil wird ergänzt durch einen Lexikon-Teil mit vielen interessanten Informationen zu den Designern wie auch den Herstellerfirmen.

 

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