Bodentrends 2017: natürlich, wohngesund, hyggelig

Nehmen Sie Kontakt auf! Dieser Schiffsboden mit stark strukturierter Retro-Oberfläche sieht nicht nur toll aus, es fühlt sich auch toll an.

Am liebsten Parkett, am liebsten aus Eiche – so mögen es die Deutschen. Die Holzart präsentiert sich sehr wandlungsfähig und ist auch für einen Wohntrend, der uns aus Dänemark erreicht, ein guter Partner. 

Auf einmal rauscht ein neues Modewort durch die Welt des Wohnens: „Hygge“. Wer jetzt ein wenig ratlos dreinschaut, ist in bester Gesellschaft. Wir zitieren einfach mal den dänischen Tourismusverband. Der erklärt „Hygge“ so: „eine gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man das Gute des Lebens mit netten Leuten zusammen genießt. Das warme Licht der Kerzen ist „Hygge“. Freunde und Familie gehören auch zur „Hygge“. Und nicht zu vergessen das Essen und Trinken  – das heißt für Dänen am liebsten mehrere Stunden am Tisch zu sitzen.“

„Cocooning“ heißt jetzt „Hygge“
Lange Jahre nannte sich dieser Rückzug ins behagliche Zuhause „Cocooning“. Jetzt also „Hygge“. Wogegen gar nichts einzuwenden ist, weil die Dänen ja nicht nur putzige Wörter benutzen, sondern auch Experten sind für ein entspanntes, reduziertes und durchaus exquisites Wohngefühl – Geborgenheit und Stil auf lässige Art.

Eiche, der unangefochtene Favorit
Natürlich braucht dieses Wohngefühl die richtige Basis: einen stilechten Bodenbelag, und der ist am besten aus Holz. Das Material steht ganz selbstverständlich für Nachhaltigkeit und Wohngesundheit, mittlerweile grundlegende Qualitäten des Einrichtens. Und der unangefochtene Favorit bei den Hölzern ist seit Jahren die Eiche. Aus gutem Grund: Sie ist einerseits widerstandsfähig, andererseits dank ihrer schönen Maserung ein ebenso charakterstarker wie gut verträglicher Partner für andere Materialien der Einrichtung. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, dem Eichenparkett mit einem sanften Farbauftrag eine dezent veränderte Note zu verleihen.

Strukturierte Oberflächen mit Charakter
Wer ein wenig genauer hinschaut, am besten mit Händen oder nackten Füßen Kontakt aufnimmt, wird einen wichtigen Trend der neuen Bodenbeläge ganz sinnlich erfahren können: die Vielfalt der Oberflächenstrukturen. Vorbei sind die Zeiten, als nur Altbaubesitzer die besonders warme, in vielen Jahrzehnten erworbene Lebendigkeit eines Dielenbodens genießen konnten, aus dem die Jahresringe oder Astanteile stärker hervortreten. Dank aufwendiger Veredelung gibt es diesen Used-Look heute auch für frisch verlegtes Parkett. Es schafft ein authentisches Vintage-Feeling. Wir stellen uns dänische Design-Klassiker von Arne Jacobsen, Poul Henningsen und Hans Wegner dazu vor – und schon haben wir’s wunderbar „hyggelig“.

Die ganze Vielfalt des Wohnens
Ihnen ist gar nicht nach „Hygge“? Sondern nach Landhaus im Alpen-Stil oder Purismus, gediegener Eleganz oder unkomplizierter Moderne? Das ist das Gute an werthaltigem Parkett: Es ist überaus wandlungsfähig und legt nicht auf bestimmte Einrichtungsstile fest. Soll es Lärche statt Eiche sein, Stab oder Tafel statt Diele, vielleicht doch lieber ein besonders strapazierfähiger Designboden – Individualität beim Einrichten ist längst kein Trend mehr, sondern ein selbstverständlicher Anspruch an das Wohnen nach eigenen Bedürfnissen. Einen Überblick über die Möglichkeiten bekommen Sie hier. Halten Sie sich einfach an den Ausspruch der ehemaligen Chefredakteurin einer großen Wohnzeitschrift: „Ich wohne nicht im Trend, ich wohne zuhause.“ Genau.

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