Bildschöne Radios

Bildschöne Radios

In Zeiten von Smartphone und Tablet schien das Radio ein Auslaufmodell, aber das wollten engagierte Designer nicht zulassen. Deshalb gibt es mehr aufregend und geschmackvoll gestaltete Geräte denn je.

 

Wir können froh sein, dass dem Radio nicht das Gleiche widerfahren ist wie anderen, einst so geschätzten Alltagsgegenständen. Man denke nur an die Schreibmaschine oder das unverwüstliche Telefon mit Hörer – Kulturgüter, die fast nur noch im Museum zu sehen sind. Das Radio ist noch da, von Designern zum Kultobjekt stilisiert – außen gerne ultra schlicht, innen voll mit modernster Technik. Schauen wir mal hin; zum Beispiel auf ein Gehäuse aus Aluminium und echtem Walnussfurnier. Das Digitalradio „Heritage“ – zu Deutsch: Erbe – bietet klassisch europäisches Design und einen brillanten Klang. Dafür entwickelte der Hersteller Revo sogar einen eigenen Lautsprecher. Über den WLAN-Empfänger kann man auch Internetradio empfangen oder das Audiostreaming-Programm vom PC bzw. Mac. Dank einer iPod-Dockingstation spielt es zudem die Songs vom Smartphone ab.

 

Noch puristischer zeigt sich „Flow“ – ein Radio zum Durchschauen! Die transparente Hülle ist äußerst schlicht, auch die Technik wurde auf ein Minimum reduziert: Lautsprecher, On/Off-Schalter, Sendereinstellknopf, Lautstärkeregler und AUX-In-Anschluss – falls im Funk mal nichts Spannendes läuft. Das war’s. Und das reicht ja auch. Dank Batteriebetrieb unterhält „Flow“ im Garten, beim Picknick oder im Bad. Natürlich läuft das gute Stück wie früher auch über ein Netzteil.

 

Den Titel des einfachsten Radios der Welt verdient sich das Tivoli „Model One BT“ mit UKW/MW-Empfänger und drei Drehknöpfen. Die Bluetooth-Technologie macht es zudem drahtlos und fortschrittlich: Aus dem Lautsprecher erklingen auf Wunsch auch Ihre Lieblingsschlager vom Smartphone oder Notebook.

 

Und jetzt noch ein echtes Schmuckstück im Retro-Stil: das „Wooden Table Radio 1200“. Das Gehäuse gibt es mit schön gemasertem Echtholzfurnier oder in hochwertigem Klavierlack. Klassisch auch die Farben: Schwarz, Weiß oder Rot. Wie beim Tivoli sucht man den Sender wie früher per Drehknopf. Einen Anschluss für externe Musikquellen gibt es auch. Das kleine Format überrascht mit sattem Sound: Die Lautsprecher beschallen mit 30 Watt – bei automatisch geregelter Lautstärke.

 

Ja, bei aller Liebe zur Gestaltung wollen wir nicht vergessen, worum es bei einem Radio auch geht: um prima Musik, die richtig gut klingt.

 

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