Schönes Besteck veredelt den Alltag

Schönes Besteck veredelt den Alltag

 

Natürlich geht nichts über das Familiensilber, das einst die Großeltern kauften. Andererseits – so viel Spaß macht das Polieren auch nicht. Könnten wir mit aktuellem Design nicht einfach eine eigene Tradition begründen?

 

Es ist immer wieder verblüffend, worauf große Architekten ihre Aufmerksamkeit richten – eben nicht nur auf spektakuläre Bauten, sondern auch auf Leuchten, Stühle, Tische und, ja, Messer, Gabeln und Löffel. Schon Arne Jacobsen, dänischer Großmeister des Gestaltens, entwarf 1957 ein futuristisches Besteck. Ihm taten es neben anderen Antonio Citterio, Renzo Piano, Ron Arad und Zaha Hadid nach. Sie alle suchten – und fanden! – im ganz Kleinen, was ihre Werke im Großen auszeichnet. Weil es eben nicht egal ist, womit wir unsere Suppe löffeln, den Braten zerteilen und die Kartoffeln musen.

 

Schönes Besteck ist Ausdruck von Kultur. Es veredelt den Alltag und schmückt jede Tafel. Dabei stehen die modernen Designs den Klassikern wie Spaten, Faden und Wiener Barock an Schönheit und Stilwillen in Nichts nach. Den historischen Vorbildern haben sie aber meist eins voraus: Sie sind aus hochfesten Edelstahl-Legierungen, praktisch unverwüstlich und vor allem – sie laufen nicht an, sind also längst nicht so pflegeintensiv wie das Familiensilber.

 

Denn auch das sollten wir nicht vergessen: Besteck ist nicht nur attraktives Dekor für den Tisch – sondern ein Werkzeug! Es soll seine Funktion auf Jahrzehnte perfekt erfüllen. Es darf nicht verbiegen, soll ausgewogen in der Hand liegen, das Messer muss gut schneiden, die Gabel leicht auch ins bissfeste Gemüse eindringen, der Löffel sich im Mund angenehm anfühlen. Hier zeigt sich die Meisterschaft eines Designers: Gutes Besteck ist nicht nur eine Freude für die Augen, sondern erfreut auch die Hände und den Gaumen.

 

Wie wollen wir unsere eigene Familientradition definieren: eher puristisch oder prächtig, verspielt oder kunterbunt? Für jedes Bedürfnis gibt es den passenden überzeugenden Entwurf. Ein weiteres Kriterium für die Auswahl: eine Nachkaufgarantie von mindestens zehn, besser zwanzig Jahren. Denn das haben Traditionen ja so an sich: Sie brauchen ihre Zeit.

 

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