Besser barrierefrei

Ein rutschsicherer Boden, der das Wohnen sicherer macht: „Arteo XL Eiche itallica geräuchert“ aus dem Naturmaterial Kork von HAROHARO © HARO " alt="Ein rutschsicherer Boden, der das Wohnen sicherer macht: „Arteo XL Eiche itallica geräuchert“ aus dem Naturmaterial Kork von HARO" class="swipebox full-image-available image-with-copyright lazy" copyright='HARO' src="https://www.haro-inspires.com/wp-content/themes/inspirations-by-haro/media/gfx/pixel.png" data-src="https://www.haro-inspires.com/wp-content/uploads/2017/07/postimage_barrierefrei_Schlafzimmer-Kork-1-900x600.jpg">

Möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen: Diesen Wunsche haben wir eigentlich alle. Damit das gelingt, sind beim Ausstatten und Einrichten ein paar Regeln hilfreich. Lesen Sie, wie Sie die Räume Ihrer Wohnung barrierefrei umgestalten können

Eingang und Flur
Menschen mit Handicap, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, brauchen mehr Bewegungsfreiheit: breite Türdurchgänge von mindestens 90 Zentimetern und einen Platz von 1,50 Meter mal 1,50 Meter, auf dem sie rangieren können. Das gilt natürlich zumal für Eingangs- und Durchgangsbereiche. Und hier sollten sie keine Schwelle überqueren müssen.

Das Badezimmer
Ein Raum, der besondere Aufmerksamkeit verdient, weil Körperpflege ein sensibles Thema ist und wir uns hier verletzlich fühlen. Die bodengleiche Dusche ist inzwischen etabliertes Design, der Sitz darin eine große Erleichterung (übrigens nicht nur für ältere Menschen). Eine Sitzgelegenheit vor Waschbecken und Spiegel ist ebenso nützlich. Wichtig auch: Handläufe und Haltegriffe.

Die Küche
Es ist schon verblüffend, welche technischen Möglichkeiten den Alltag in der Küche enorm erleichtern können. So etwa die Steuerung von Geräten über Sprache oder auch das Herauf- und Herunterfahren von Arbeitsbereichen auf Knopfdruck. Die Kosten für solche Umbauten sind allerdings erheblich. Deswegen kommt es darauf zu prüfen, welche Hilfsmittel tatsächlich nötig und sinnvoll sind. Dabei helfen Beratungsstellen. Was aber auf jeden Fall hilft (und nicht zusätzlich kostet): wenn die Dinge des Alltags in Schubläden verstaut sind, die Haushaltsgeräte in Griffweite und –höhe installiert werden.

Die Wohnräume
Selbst wenn viele Ältere die Neigung haben, Erinnerungsstücke anzusammeln: Auch in den Wohnräumen ist Bewegungsfreiheit für den Komfort und die Sicherheit wichtig. Deswegen sollten die Räume eher locker möbliert sein, sollten breite Durchgänge frei bleiben. Für Sofas, Sessel und Stühle, aber auch das Bett gilt: hoch genug und nicht zu weich gepolstert, denn sonst fällt das Hochkommen schwer. Was der Fortschritt der Smart Home Technologie (hier der Link zum anderen Text) erleichtert: die Bedienung von Licht, Jalousien und Unterhaltungselektronik per Fernbedienung. Wählen Sie aber ein einfaches System, das leicht zu verstehen und bedienen ist.

Ergänzende Maßnahmen für alle Räume:

  • rutschsichere Bodenbeläge, vor allem in Bad, Küche und Flur;
  • keine Schwellen an Durchgängen
  • gute Beleuchtung, in Durchgangsräumen gesteuert von Bewegungsmeldern
  • Schiebetüren; sie lassen sich auch im Rollstuhl leicht öffnen
  • leichtgängige Bedienelemente und Schalter

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema: Das ABC des barrierearmen Bauens vom Verband Privater Bauherren und einen umfangreicher Ratgeber zur Barrierefreiheit der Aktion pro Eigenheim.

Wichtig zu wissen: In ihrem Programm „Altersgerecht Umbauen“ fördert die staatliche KfW-Bank entsprechende Maßnahmen:

  1. mit einem zinsgünstigen Darlehen über maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit;
  2. mit einem Investitionszuschuss von maximal 6250 Euro pro Wohneinheit.

Weitere Infos unter www.kfw.de.

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  • Das ist die Zukunft: eine Küche mit höhenverstellbaren Elementen, die sich per Sprache steuern lassen. (Foto: digitalstrom)
  • Extragroße Auszüge und Schubladen erleichtern die Küchenarbeit für Menschen mit Handicap. (Foto: TopaTeam Nolte)
  • Ein barrierefreier Waschtisch-Unterschrank: Nach innen gezogene Böden geben Beinfreiheit im Sitzen. (Foto: Geberit)
  • Sicher und stylish: die Sitzbank in der bodengleichen Dusche. (Foto: Jackson Insulation)
  • Moderne Türkommunikation erleichtert den barrierefreien Zugang. Dank klarer Gestaltung lässt sie sich einfach bedienen. (Foto: Siedle)
  • Schiebetüren lassen sich auch im Rollstuhl sitzend gut öffnen. (Foto: Raumplus)

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