Aufräumen: Das neue Jahr ist voll in Ordnung

Neues Jahr, neue Ordnung: Auch 2019 liegen Ausmisten und Aufräumen im Trend.

Bücher, Kleidung, Papierkram: Zuhause haben wir viel Kram. Dabei sorgt ein ordentliches Umfeld für Ordnung im Kopf. Wie wir den Ballast loswerden und warum der Jahresbeginn dafür die beste Zeit ist.

Der Winter ist die Zeit des Rückzugs und Loslassens. Mit dem Start ins Jahr nehmen sich Viele vor, ungesunde Gewohnheiten loszuwerden. Der Wunsch, Ballast abzuwerfen, betrifft auch das Wohnumfeld: Ist die Wohnung ordentlich, hilft das enorm bei der Umsetzung der Vorsätze. Kein Wäscheberg kann ablenken. Das Strickprojekt aus 2013 kann kein schlechtes Gewissen machen. Es ist genug Raum für neue Erlebnisse vorhanden.

Aufräumen ist im Trend

Wie befreit man seine Wohnung nachhaltig von Chaos? Sodass man nicht ständig aufräumen muss? Wie viele Menschen nach diesen Antworten suchen, zeigt der Aufräum-Trend. Ob im Fernsehen oder im Buchladen: Überall begegnen uns Aufräum-Techniken.

Was braucht man wirklich?

Diese Frage möchten alle Aufräumstrategien beantworten. Marie Kondo verfolgt mit ihrer Magic Cleaning Methode das Motto: Umgebe dich nur mit Dingen, die dich glücklich machen. Ungewöhnlich ist, dass sie beim Ausmisten nicht nach Zimmern, sondern nach Kategorien vorgeht. Kondo startet mit der Kleidung und den Büchern. Dann folgen Papiere und Dekoration. Zum Schluss, wenn man sich warm geräumt hat, sind die Erinnerungsstücke dran. Für Kondo ist Aussortieren ein Ritual: Man nimmt jedes Teil in die Hand. Und fragt sich, ob es noch glücklich macht. Wenn nicht, darf es gehen.

Eine weitere angesagte Methode ist Swedish Death Cleaning. Hierbei geht es darum, alle Dinge des Lebens zu ordnen. Nicht nur den Inhalt des Hauses. Es ist eine Art Bilanz des Lebens: Was ist mir wichtig? Die Idee dahinter: Wenn man gestorben ist, sollen sich nicht die Hinterbliebenen mit dem Aussortieren auseinandersetzen müssen. Man soll die Sache selbst in die Hand nehmen. Und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Beim Swedish Death Cleaning geht man von groß nach klein vor: von den Möbeln über die Küchengeräte zu den Fotos. Mit den Dingen, die man nicht braucht, kann man Anderen eine Freude machen. Sie werden verschenkt, gespendet oder verkauft.

Beim Aussortieren den Anfang finden

Vom unvollendeten Strickprojekt bis zum angelesenen Krimi: Was kann weg und welche Aufräum-Methode ist die Richtige? Tatsächlich ist die Methode egal. Wir müssen uns an keine Vorgaben halten, um Ballast loszuwerden. Es reicht, wenn wir uns bewusst überlegen, wie wir vorgehen möchten. Und: wie weit wir gehen möchten. Ballast abwerfen heißt nicht, dass wir am Ende nur noch mit 20 Büchern dastehen müssen. Auch kleine Schritte führen zu einem befreienden Gefühl.

Hinweis: Ballast sammelt sich nicht nur in der Wohnung. Auch auf unseren Computern und Smartphones tummeln sich überflüssige Dateien und ungenutzte Apps. Weg damit!

Wie bleibt das Haus ordentlich? Sechs Tipps

Von Zimmer zu Zimmer. Von Kategorie zu Kategorie. Es gibt viele Wege zur ordentlichen Wohnung. Wir haben Tipps gesammelt, wie sie ordentlich bleibt (alle praxiserprobt):

  1. Für ein ruhiges Umfeld muss nur die Fassade stimmen. Kisten in Schränken helfen beim schnellen Verstauen. Sobald die Türen geschlossen sind, wirkt die Wohnung top aufgeräumt.
  2. Wer Kartons, Kisten, Rollcontainer und Schubladen beschriftet, findet die Dinge leichter wieder.
  3. Bücher, Spielzeug und Bastelkram. Im Wohnzimmer tobt das Leben. Große Strohkörbe oder umfunktionierte Wäschekörbe halten alles an einem Ort: Alles hat seinen festen Platz.
  4. Wer im Bad oder in der Küche immer den entsprechenden Reiniger parat hat, kann schnell zwischendurch wischen. Das verkleinert das große Reinemachen.
  5. Das Schlafzimmer ist zu unruhig? Brille, Bücher und Ohropax fühlen sich in Schubladen oder Körben viel wohler als neben dem Wecker.
  6. Dem Chaos den Wind nehmen: An der Garderobe kann man nicht nur Jacken aufbewahren. Auch Schlüssel, Regenschirme und Taschen finden dort Platz. Und das möglichst nah an der Tür. So landet das Zeug gar nicht erst in der Wohnung.

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