Alles neu im Wohnzimmer

Ein Raum, tausend Nutzungsmöglichkeiten: Ein Wohnzimmer wie dieses kann alles! Vor allem, wenn er einen so unempfindlichen Boden hat wie „Disano Smart Aqua“.

Es ist der Dreh-und Angelpunkt des modernen Zuhauses: Das Wohnzimmer — mit seinen offenen Grenzen zu Küche und Essbereich.

Im Wohnzimmer treffen sich seit einiger Zeit alle: Die Kinder zum Spielen und Basteln, die Eltern zum Arbeiten, die Familie zum Abendbrot und Freunde zum lockeren Get-Together. Denn seit Küche, Ess- und Wohnzimmer in unseren Wohnungen und Häusern fast überall ineinander übergehen, haben sich die Gewohnheiten der Bewohner darin verändert. Das einstige Wohnzimmer ist zur Bühne für die verschiedensten Alltagssituationen geworden — von interaktiv, über heimelig bis hin zu repräsentativ.
Auf den Spuren des neuen Universalraumes und wie er seinen Ansprüchen gerecht werden kann…

Homeoffice auf Zeit
Das neue Wohnzimmer dient beispielweise einer steigenden Anzahl an Menschen als Arbeitsraum. Denn seit die Arbeit im Homeoffice immer gängiger wird, die Wohnräume aber immer knapper, finden sich viele Berufstätige regelmäßig mit ihrem Laptop am Küchentisch wieder. So ergab gerade eine Forsa-Studie zum Thema, dass 25% der Deutschen gelegentlich im Wohnzimmer arbeiten. Deshalb suchen auch immer mehr Menschen nach bequemen Esszimmerstühlen: Hochfunktionale Modelle mit mitschwingenden Rückenlehnen oder halben Armlehnen wie „Amelie“ von dem deutschen Hersteller Freifrau oder der „Långfjäll“ Stuhl von Ikea — die aber so hübsch sind, dass sie auch als Lounge-Sessel durchgehen.

Alte Freunde, neue Gesichter
Durch die Entwicklung der letzten Jahre, werden aber auch nach und nach einige unserer altbekannten Wohnzimmer-Möbel aussterben: Die Schrankwand zum Beispiel, aber auch der Couchtisch und die TV-Bank. Denn die jüngere Wohngeneration schaut kaum noch Fernsehen, sondern surft lieber im Internet und will deshalb überall Ladestationen für Smartphones und Tablets, gerne in Leuchten oder Möbelstücke integriert. Doch Klassiker wie gerahmte Bilder an den Wänden oder Bücher bleiben weiterhin im Wohnzimmer. Die Menschen drücken damit ihre Persönlichkeit aus — die besondere Note, die keinem Zuhause fehlen sollte. Auch deshalb boomen Unternehmen wie Whitewall, Lumas oder Ixxi.

Das Sofa der Zukunft
Das Möbelstück, an dem man die Veränderungen des Wohnzimmers am besten verfolgen kann, ist das Sofa: Während es noch in den Sechziger Jahren mehrheitlich ein kompaktes Polstermöbel war, kamen Fransendetails und Teddybezüge in den Siebzigern, weißes (Kunst-) Leder und Chromfüße in den Achtzigern und schmallinige Edelcouches aus Italien in den Neunziger Jahren. Anfang des neuen Jahrtausends glich das Sofa meist einer Lümmellandschaft: XXL-Ausmaße, weiche Schaumstoffpolster, knautschige Kissen. Jetzt etabliert sich die U-Form mit verstellbaren Teilelementen und Stauraum-Möglichkeiten oder Gästebett im Bauch. So ist das moderne Sofa für alles gewappnet.

Die neuen Wohn-Tricks
Wo Wände wegfallen, ist die sogenannte „Zonierung“ des offenen Wohnraumes wichtig. Wohnprofis stellen deshalb Sofas und Sessel seit einiger Zeit wieder auf Teppiche. Dazu gesellen sich dann üppig-wachsende Zimmerpflanzen und multifunktionale Couchtische. Anstelle eines klassischen, eckigen Couchtisches, um dem man sich im Alltag ständig herumhangeln muss, gibt es nämlich nun vermehrt Lösungen wie Tischchen mit Tragegriff oder fest gepolsterte Poufs, die mit einem Holztablett drauf auch Stellfläche für Gläser und Snack-Schalen bieten. Außerdem sieht man immer häufiger Bodenkissen oder Hocker — interaktive “Sitzmöbel“, die jede Situation mitmachen und mit einem Handgriff ihren Standort verändern. Die Zukunft kann kommen.

Ein Artikel von Janina Temmen

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